Publikationen

 

Download
Eine schwingende Form der Kommunikation. Klangmassage auf der Intensivstation für Früh-und Neugeborene, Oktober 2017
Mein aktueller Artikel über meine Arbeit mit den Klangschalen auf der Intensivstation für Früh-und Neugeborene. Erschienen in der Fachzeitung Klang - Massage - Therapie. Hier als PDF zum Nachlesen.
Gesamter Artikel.pdf
Adobe Acrobat Dokument 7.6 MB

Download
Die schwingende Form von Kommunikation
Über meine Arbeit mit Klang in der Neonatologie.
artikel (3).pdf
Adobe Acrobat Dokument 4.0 MB

Rückblick auf die 6. pädagogische Fachtagung am St. Franziskus Hospital, Juni 2014

Mehr Lebensqualität für chronisch kranke Kinder

Die Akteure der 6. Pädagogischen Fachtagung, v.l.n.r.: Dr. Michael Böswald, Heidi Mensing, Dr. Birgit Heßmann, Silke Steens, Uta Altmann, Sylvia Weiler, Britta Franz, Christoph Knack, Berlind Neumann, Heike Sowade, Maria Runtenberg
Die Akteure der 6. Pädagogischen Fachtagung, v.l.n.r.: Dr. Michael Böswald, Heidi Mensing, Dr. Birgit Heßmann, Silke Steens, Uta Altmann, Sylvia Weiler, Britta Franz, Christoph Knack, Berlind Neumann, Heike Sowade, Maria Runtenberg

Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen standen im Mittelpunkt der 6. Pädagogischen Fachtagung, die am 27. Juni im St. Franziskus-Hospital und damit zum ersten Mal in Münster stattfand. Fast 100 Teilnehmer von Münster bis Hannover, von Detmold bis Dortmund folgten der Einladung von Privatdozent Dr. Michael Böswald, Chefarzt der Klinik für Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin, und Diplom-Heilpädagogin Britta Franz zu Information und fachlichem Austausch im Marienhaus.


Für chronisch kranke Kinder und Jugendliche gehören ständig wiederkehrende Krankenhausaufenthalte zum Alltag. „Wir möchten den Familien unserer jungen Patientinnen und Patienten frühzeitig Entlastung bieten und die Lebensqualität der Betroffenen damit erhöhen“, beschrieb Dr. Michael Böswald das Ziel der Veranstaltung. Meist sind die chronisch Kranken dauerhaft auf medizinische Hilfe und Betreuung angewiesen. Daraus entsteht häufig auch eine große psychische und seelische Belastung. „Unser Ziel ist es, die seelische Widerstandskraft unserer Patienten zu stärken“, erklärte Britta Franz, die als Heilpädagogin in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im St. Franziskus Hospital arbeitet. „Inzwischen gibt es vielfältige heilpädagogische, therapeutische und seelsorgerische Angebote in Münster, die das Leben chronisch kranker Kinder und ihrer Familien erleichtern“. Über diese Angebote konnten sich in Vorträgen und Workshops all diejenigen informieren, die Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen täglich begleiten und betreuen.


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich begeistert von den vielen Kompetenzen, die in Münster gebündelt sind. So verfügen viele der Gesundheits- und Kinderkrankenschwestern im St. Franziskus-Hospital über Zusatzqualifikationen und bieten entspannende Techniken an, die das Wohlbefinden der schwer erkrankten Patienten erhöhen. In Workshops wurden diese Techniken vorgestellt und ihr praktischer Nutzen erlebbar gemacht: Silke Steens zeigte die wohltuende Wirkung und Anwendung von „Basaler Stimulation“ und Ingrid Härtling erläuterte „MH Kinaesthetics Infant Handling“; bei Uta Altmann konnte man Klangmassage und Klangentspannung erleben und bei Katja Giegeling die Möglichkeiten tiergestützter Therapie im Krankenhaus.


In weiteren Workshops stellten sich hilfreiche Netzwerke aus dem Münsterland für Familien mit chronisch Kranken Kindern und Jugendlichen vor. Dazu gehörten der ambulante Hospizdienst „Königskinder“ und das klinikübergreifende „Brückenteam“ vom Universitätsklinikum Münster, das Unterstützung bietet, wenn Kinder an ihren Erkrankungen versterben werden, sowie der Deutsche Kinderschutzbund Münster, der sich für die Rechte von Kindern und Jugendlichen stark macht und hilft, Familienkrisen zu vermeiden. Außerdem informierte der Bunte Kreis Münsterland über die familienorientierte Nachsorge von Klinikaufenthalten, und die Mutter einer jungen Frau mit Mehrfachbehinderungen berichtete über ihre persönlichen Erfahrungen mit den Angeboten in Münster. Daneben bot das Programm viel Raum für den persönlichen Austausch und für Nachfragen an den Informationsständen der Referentinnen und Referenten.


Die Organisatoren waren sehr zufrieden mit dem Verlauf und den Ergebnissen der Veranstaltung. „Die Fachtagung hat noch einmal ganz deutlich gezeigt, dass wir hier in Münster ein großartiges Netzwerk zur Unterstützung von Familien mit chronisch kranken Kindern und Jugendlichen haben“, sagte Dr. Böswald. „Diese Angebote möchten wir bekannter machen und die betroffenen Familien ermutigen, uns anzusprechen.“ Abschließend hob Britta Franz noch einmal hervor, dass eine grundsätzliche Erfahrung alle Veranstalter und Besucher der Fachtagung auf ihrem Weg bestärkt: „Glückliche Kinder werden einfach schneller gesund.“ 


Die Kontaktdaten der Referenten finden Sie hier.